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Veränderung muss nicht lange dauern.
Wer zum Psychotherapeuten geht, will etwas an seinem Leben ändern. Deshalb ist jede Psychotherapie ein Veränderungsprozess mit Patient und Therapeut als Partnern.

Therapie setzt immer an der Problematik des Patienten an: Was macht ihm zu schaffen, wo kommt er alleine nicht weiter und wie sieht seine emotionale Verfassung aus. Der Therapeut verschafft sich ein klares Bild von all dem und macht es dem Patienten leicht, sich vom Herzen zu reden, was ihn belastet, ängstigt und ratlos macht.

Im gleichen Maße wie für das Problematische interessiert sich der Therapeut für das, was dem Patienten bisher in seinem Leben gelungen ist und registriert aufmerksam alle Stärken und Ressourcen.

In diesem Dialog wird für beide Seiten nach und nach deutlich, wie sich der Patient in seiner Welt sieht. Welche Erwartungen und Befürchtungen er hat. Wie er sich in privaten und beruflichen Beziehungen verhält. Welche Rolle seine Beschwerden und Symptome dabei spielen. Welche Lebensaufgaben er bewältigen konnte und vor welchen er zurückschreckt. Welche Bedeutung belastende Erfahrungen aus der Vergangenheit dabei haben. Und wie das alles zusammen zu seiner aktuellen Situation beigetragen hat.